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Abi Jahrgänge


Abi 1956
Samstag, 11. Februar 2017 um 10:48 Uhr

Umzug der Abiturientia 1956 durch Höxter.

 


 

Treffen des Abitur-Jahrgangs 1956 am 29.09.2013 in Köln


Beim 55-jährigen Treffen in Höxter/Köterberg wurde mehrheitlich entschieden, das nächste Treffen in Köln zu arrangieren, weil eine Reihe von “Ehemaligen” im Großraum Köln ansässig sind und Köln immer eine Reise wert ist!
Klaus Fischer erklärte sich bereit, die Organisation zu übernehmen!
Das Treffen fand am 29. und 30.09.2013 statt. Nach anfangs sehr positiver Resonanz von 17 Anmeldungen blieben zuletzt nur zehn (einschließlich 2 Ehefrauen) übrig. Schade für den Organisator, der Zeit und Geld in die Vorbereitung investiert hatte und ein dem Alter der erwarteten Teilnehmer entsprechendes Programm geplant hatte!
Trotzdem: Es wurde ein freudiges Wiedersehen mit viel Zeit für Diskussionen über unsere gemeinsame Zeit in Höxter und vor allem über die Veränderungen im Schulsystem bis heute. Nicht alles, vor allem mit Blick auf die Ausbildung unserer Enkel, wurde positiv bewertet. Wir sind immer noch der Meinung, dass die Schulzeit in Höxter uns auf unserem weiteren Lebensweg viele Vorteile gebracht hat.
Die Stadtrundfahrt am Sonntag mit abschließendem Blick vom LVR-Turm im rechtsrheinischen Köln-Deutz bei herrlichem Herbstwetter hat uns gezeigt, dass der Treffpunkt KÖLN eine gute Wahl war! Das gemeinsame Abendessen im Kölsch-Brauhaus „FRÜH” war die Basis für die erwähnten Diskussionen.
Für viele, denen die Hanse-Stadt Köln nicht so bekannt war, brachte dann der Montag einige neue Erkenntnisse. Der Besuch von zwei romanischen Kirchen – Sankt Georg, Sankt Maria im Capitol (Führung durch Frau Petra Slomka, Mutter der TV-Moderatorin Marietta Slomka) – hat uns nochmals gezeigt, wie wertvoll „Latein”, für die meisten ab der Sexta, für uns war.
Der Besuch im Kölner Dom war natürlich ein „Muss”. Die Diskussion über das umstrittene „Richter-Fenster” zeigt, dass der Kunstunterricht durch Studienrat Fritz Klemm bis heute nachwirkt.
Das nächste Treffen in 2016 – 60 Jahre Abi-Jahrgang 1956 – sollte aber wieder in Höxter stattfinden. Wir hoffen, dass der Teilnehmerkreis wieder größer wird.

Dr.-Ing. Heiner Waldeyer

 


Treffen des Abitur-Jahrgangs in Köln am 29./30. September 2013: Adolf Seck, Dr. Jochen Franz, Rudolf Tillmann, Roswitha Franz, Klaus Fischer, Georg Pagendarm,
Christa Waldeyer, Dr. Heiner Waldeyer, Dr. Jürgen Gerlach (v.l.n.r.)  (Dr. Axel Grimm war zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits abgereist.)

 
Abi 1955
Freitag, 22. Mai 2009 um 00:00 Uhr

Wenn pünktlich zu Weihnachten der „OMNIBUS“ eintrifft, werden bei mir Erinnerungen wach an die eigene Pennälerzeit am KWG, an erfreuliche oder auch schmerzhafte Erlebnisse, an Lehrer, die mal mehr, mal weniger stark meinen beruflichen Werdegang beeinflußt haben, aber auch an die Lebensumstände „damals“, gerade im Vergleich zu den Verhältnissen am KWG heute. Erstaunlich jedoch ist, wie auch die wiederholten Appelle aus dem Vorstand der Vereinigung zeigen, daß relativ wenige aus der großen Zahl „Ehemaliger“ sich im „OMNIBUS“ über ihre Erlebnisse äußern.


Alten Höxteranern wird das Zigarrengeschäft Knieriem in der Westerbachstraße 10 noch ein Begriff sein, es hatte ursprünglich meinem Großvater gehört. Ich jedoch bin in Leipzig geboren und kam erst am 4. Mai 1946 nach Höxter. Mein Vater war schon im Okt. 1945 aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft in Sibirien halbverhungert und krank nach Leipzig entlassen worden, seine frühere Arbeitsstätte, eine kosmetische Fabrik, war im alliierten Bombenhagel auf Leipzig und seine Vororte im Febr. 1944 in Flammen aufgegangen. So reifte allmählich bei meinen Eltern der Plan, sich aus der sowjetisch besetzten Zone in den Westen, nach Höxter in die Heimatstadt meines Vaters abzusetzen. Dazu benötigte man damals eine Zuzugsgenehmigung der britischen Militärverwaltung, die aber nur bekam, wer eine Unterkunft nachweisen konnte; das wiederum setzte einen Arbeitsplatz voraus (oder umgekehrt), den dann wieder ... usw. Mutter und Schwestern meines Vaters in Höxter sorgten für die nötigen Papiere: Mein Vater sollte eine Anstellung in seiner alten Lehrfirma Oppermann in der Bahnhofsstraße und eine Wohnung in „Oppermanns Scheune“ im Rohrweg bekommen – die jedoch mußte noch umgebaut werden und sollte erst 1948 schließlich bezugsfertig werden.

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Abi 1946
Donnerstag, 21. Mai 2009 um 00:00 Uhr

Ostern 1938 wurde ich nach bestandener Aufnahmeprüfung in die Sexta des König-Wilhelm-Realgymnasium zu Höxter eingeschult. Ein gewaltiger Schritt damals, fast ein Kulturschock für einen 10jährigen Burschen von einem Bauernhof in Boffzen!

Wir waren zunächst 47 Buben, Mädchen gab es auf dieser Knabenschule noch nicht, aber zunächst noch Pennälermützen: Sexta grün, Oberprima weiß, jeder Jahrgang hatte seine Farbe. Ein Photo der Klasse in Quarta (3. Gymnasialjahr) zeigt noch 28 Schüler. Selbst wenn man annimmt, dass vielleicht einige auf dem Bild fehlen, zeigt es doch, wie erheblich "gesiebt" worden war.

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