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Schulsanitäter erfolgreich
Freitag, 03. Juli 2015 um 10:54 Uhr

Sieg für jugendliche Ersthelfer vom KWG auf Kreisebene / Erstmals Diözesan-Wettbewerb

 

Die Schulsanitäter vom Team I des König-Wilhelm- Gymnasiums (KWG) Höxter holten den ersten Platz beim Schulsanitätstag im Kreis
Höxter. Dabei waren sieben Schulen mit zehn Teams und 34 Jugendlichen gemeldet. Sie hatten acht Aufgaben zu lösen. Zeitgleich trat ein Team bei der erstmals ausgetragenen Erste-Hilfe-Challenge auf Diözesan-Ebene in Geseke an.

Durch die vielen Mannschaften zog sich der Kreis-Schulsanitäts-Wettbewerb, der in einer kooperierenden Schule in Holzminden stattfand, bis in den Nachmittag hinein. Nachdem in den vergangenen Jahren oft das Team aus dem Gymnasium Neuenheerse die Nase vorn hatte, konnte in diesem Jahr Team I aus dem König-Wilhelm-Gymnasium in Höxter punkten. Der Schulsanitätstag im Kreis Höxter hat bereits zum wiederholten Male stattgefunden, er stand quasi Pate für den diözesanweiten Wettbewerb am gleichen Tag in Geseke. Aufgeregt waren sie in Geseke natürlich. Aber dann lief alles wie am Schnürchen. Nachdem die Jugendlichen einmal im Wettbewerb drin waren, war die Nervosität verflogen. Denn die Situationen, die die 50 Jugendlichen bei der ersten Diözesanen Erste-Hilfe-Challenge in der Geseker Realschule erlebten, waren so realistisch, dass sie schlichtweg vergessen hatten, dass alles ja nur eine Übung war.

Aus acht Städten waren die Teilnehmer gekommen. Das städtische Gymnasium Gütersloh holte letztlich den ersten Preis vor der Realschule Wilnsdorf und dem Ursula-Gymnasium Arnsberg. Allein 30 Helfer, Schiedsrichter und Betreuer waren nötig gewesen, um die einzelnen Wettbewerbsstationen aufzubauen und die Jugendlichen während des Tages zu betreuen. Nach der Begrüßung durch Gesekes Bürgermeister Remco van der Velden und Realschulrektorin Anette Mertens startete der Rundgang durch zehn Stationen.
Dabei ging es um Erste-Hilfe-Wissen mit schriftlichem Test, um einen Trageparcours und die Erstversorgung von Verletzungen. Aber auch die psychische Betreuung der jungen Patienten wurde beobachtet. Letztlich ging es neben der Versorgung von tiefen Schnittverletzungen am Arm, Wespenstichen, Sportverletzungen oder dem klassischen Schul-Bauchschmerzen vor dem Vokabeltest
auch um das Erkennen von vorgetäuschten Schmerzen.


Nach dem für die Jugendlichen stressigen Vormittag hatten sie bei zwei Workshops am Nachmittag Zeit, sich zu erholen. Und zu freuen auf die Ergebnisse. „Das war eine tolle Aktion, die den guten Ausbildungsstand der Jugendlichen im Schulsanitätsdienst oder unseren Jugendgruppen gezeigt hat“, kommentierte Diözesanreferentin Katrin Pape-Siegenbrink den guten Ablauf des Tages. So ein Schulsanitätsdienst sei ein guter Beitrag zur Sicherheit an der Schule, dort würden junge Menschen Teamgeist erleben und Verantwortung übernehmen. Das befähige sie, mit Notsituationen besser umzugehen und dann schnell sowie kompetent Hilfe zu leisten.

 

Realistische Darstellungen: Beim Versorgen der Verletzten mussten die Jugendlichen ihr Können zeigen. Dass dabei viel Kunstblut lief, gehörte zum Wettbewerb.

 

Neue Westfälische vom 11.06.2015