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Tourneeauftakt an der Weser
Montag, 07. Dezember 2015 um 14:01 Uhr

Benefiz: Gospelchor aus Uganda gibt Konzerte in Höxter und auf der Tonenburg


Höxter/Albaxen (bat). Der afrikanische Gospelchor "Family Africa" aus Mukono in Uganda gibt am Mittwoch, 9. Dezember, 19 Uhr, ein Benefizkonzert in der Aula des König-Wilhelm-Gymnasiums. "Der Eintritt ist frei, aber es wird um Spenden gebeten, für das Projekt Vision für Afrika", erklärt die ehrenamtliche Organisatorin Gaby Pammel aus Höxter.


Der Chor ist Teil eines großen Hilfsprojekts, das sich mit europäischen Partnern seit 2001 darum bemüht, die Bildungschancen für Kinder in ganz Uganda zu verbessern. Bei Mukono, östlich der Hauptstadt Kampala, baut der Hilfsverein auf einem 65 Hektar großen Gelände seit 2003 verschiedene soziale Einrichtungen und Schulen auf.


Gaby Pammel, die sich ehrenamtlich für das Projekt engagiert, hatte im vergangenen Jahr bereits ein Konzert mit einem Kinderchor des Vision-Projekts in Höxter organisiert. "In diesem Jahr haben wir nun die erwachsenen Projektbegleiter zu Gast, die uns ein mitreißendes Gospelkonzert präsentieren werden, bei dem das Publikum typische ugandische Folklore und internationale Spirituals zu hören bekommen wird", sagt Pammel.


Das Konzert in der KWG-Aula ist der Auftakt zu einer kleinen Deutschland-Tournee. Ein zweites Konzert findet am Donnerstag, 10. Dezember, um 19 Uhr in der Tonenburg bei Albaxen statt, wo die rund ein Dutzend Sängerinnen und Sänger während ihres Höxter-Aufenthalts untergebracht sind.


"Danach geht es dann weiter nach Süddeutschland, wo weitere Konzerte geplant sind. Am 10. Januar geht es für den Chor zurück nach Uganda", weiß Pammel.


»Mit dem Konzert einen Impuls für die Schülerschaft geben«


Dass der Chor ein Konzert im KWG gibt, hat auch einen schulischen Hintergrund. "Die Musikschule ist unser Kooperationspartner, und die musische Bildung spielt eine große Rolle an unserer Schule, darum ist es uns wichtig, mit diesem Konzert in unserem Haus direkt auch einen Impuls in die Schülerschaft zu geben", sagt der stellvertretende Schulleiter Hans Nicholas.

 

Neue Westfälische vom 3.12.20115