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Freude an Musik ist spürbar
Montag, 25. Januar 2016 um 14:52 Uhr

Das König-Wilhelm Gymnasium (KWG) und die Musikschule Höxter hatten zum alljährlichen Weihnachtskonzert eingeladen. »Die  Freude spüren, die die Musik ausstrahlt «: Mit diesen Worten eröffnete

Schulleiter Georg Wieners das Konzert. Besser hätte man die Atmosphäre, die an diesem Abend herrschte, nicht beschreiben können. Den Anfang machten die jüngsten Musiker. Zusammen mit Schülern der Sekundarschule Höxter begeisterten die Bläser der Instrumentalklassen 5/6 mit einer besonders schönen Version des Liedes »Stern über Bethlehem «. Darauf folgten die Schulchöre und die Big Band, die lassiker wie »Alle Jahre wieder« und »Rudolph the red-nosed Reindeer« zum Besten gaben. Einen »Stereo-Effekt « erlebten die Zuschauer in der zweiten Hälfte des Konzerts. Vom einen Ende der Marienkirche hörte man das Blasorchester,während im anderen Ende die Streichergruppe spielte. Nervosität ließen sich die jungen Musiker trotz des großen Publikums nicht anmerken. »Man ist natürlich ein wenig aufgeregt, aber dafür haben wir auch lange geprobt«, erklärte Nina Struck. Für sie war es bereits als Saxophonistin. Besonders souverän trat
auch Benjamin Otte- Witte auf. Fehlerfrei spielte er ein Violoncello-Solo von Paul Hindemiths »Meditation «. Das Stück bildete einen Kontrast zu den vielen harmonischen Klängen davor – das Publikum war hellauf begeistert.»Es war es toll und auf einem ganz hohen Niveau«, schilderte Zuschauerin Katja Held aus Höxter.
Mindestens genauso begeistert war auch Christina Marx: »Das Konzert war sehr schön. Durch die vielen verschiedenen Instrumente entstand ein ganz besonderes Gemeinschaftsgefühl «. Am Ende gab es Blumen und Laudatio für die zahlreichen mitwirkenden Lehrer des KWG und der Musikschule, ohne deren Engagement
das Konzert so nicht möglich gewesen wäre. Mit »Tochter Zion« als gemeinsames Schlusslied war die besinnliche Stimmung nahezu perfekt. So verließen die Zuschauer die festlich geschmückte Marienkirche mit
Vorfreude auf das Weihnachtskonzert im nächsten Jahr.

Text: Timo Gemmecke, Westfalen Blatt vom 21.12.2015