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Gedichte der 9D
Montag, 22. Februar 2016 um 14:13 Uhr

Die Schüler der 9D haben im Deutsch-Unterricht, der von Frau Kaup geleitet wird, Gedichte nach einem Zufallsprinzip geschrieben. Da sehr schöne und gute Exemplare entstanden sind haben wir ein paar Beispiele:

Gelbes Glück

 

Ach, wie gern`wäre ich dort   

auf der Wolke mit an Bord.

Ich möchte frei sein, fliegen

Auf den Wolken am Abend liegen.

 

Meine Fantasie lässt mich an nichts anderes denken.                

Die gelben Wolken sollen mich ewig lenken.

 

Und wein`ich einmal wie ein kleines Kind,

weiß ich, dass die gelben Wolken bei mir sind.

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Naturschauspiel

 

Ich liege im Gras

im grünen Gras.

Und liege unter den weißen Wolken,

so wie sie ausschauen sollten.

 

Sie kommen und gehen,    

doch sind sie nicht immer schön anzusehen,

denn wenn sie sich dunkel färben,

kann es unheimlich werden.

 

Der Blitz schießt herbei,

der Donner kommt auf drei,

und ich sitze in meinem Haus,

und verkrieche mich wie eine Maus.

 

Bald ist das Naturschauspiel vorbei,

und ich freue mich zweierlei,

denn erstens kann ich wieder raus,

und zweitens kommt die Sonne auf.

 

Ich liege wieder im Gras

im nassen Gras,

denn es macht mir nichts aus,

denn ich gehe jetzt nach Haus.

 

Evelyn Tischer

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Ausbruch

 

Durch die Wüste aus gelben Gedanken

voller tanzender Ideen,

so wunderschön

Unterbrochen von einem zornigen Moment

einer Wolke, so schwarz wie meine dunkelsten Fantasien

doch etwas erfrischendes taucht auf

beruhigt den unruhigen Wind,

die energiegeladenen Wolken

es malt der Berg blaue Bilder

und alles ist wieder ruhig

Stille.

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Ich atme tief ein

und springe hinein

In das Meer voller schwarzer Erinerrungen

 

Die schwarze Energie wächst in mir

Denn ich sehe die alten Bilder von dir

Ich halte es nicht aus

und schreie es heraus:

 

Hör mein Bitten hör mein Flehn.

will dich heute wiedersehn.

 

Ich atme aus

und wache auf

doch nichts ist geschehn.

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Die Wolke

Die Wolke voll weißer Gedanken. Still und friedlich

zieht sie vorbei. Sie fesselt mich und lässt mich

nicht los. Voller Musik die mein Ohr mit fieden

erfüllt. Als würde sie singen wie ein Sänger.

Wie ich da liegeund sie betrachte so wird mir

wohl ums Herz. ich kann nicht wegsehen. Sie

ist mein ein und alles. Doch langsam zieht sie

von dannen. Der Zauber lässt mich los. Nun ist

sie fast verschwunden. Ich werde sie nie wieder

sehen.

 

Jakob Keßenich

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Farbige Bilder

 

Die schwarzen Bilder der Wüste

wurden von meinen Gedanken,

so weiß wie Wolken überdeckt.

Meine Erinnerungen, die jeden Baum grün anmalen,

lass nun auch die Trägen

schwarzen Bilder im grünen Glanz erstrahlen.

 

Julian Kieneke

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Ein Berg grüner Erinnerungen

 

Ein Berg voller grüner Erinnerungen

als ich jung war bin ich dort rumgesprungen.

In meinen frühen Jahren ich dort fröhlich war.

 

Auf den grünen Wiesen hörte ich in aller Ruh

die Bäume flüsterten mir zu,

die Bäume die so grün waren wie das Gras

versanken mit den Jahren im Industriegas.

 

Robin Hamm

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Eine Wüste schwarzer Gefühle

 

Eine Wüste schwarzer Gefühle

lässt mich die Dunkelheit spüren.

Ich fühle sie, diese Einsamkeit

und ich habe niemanden

der mich befreit.

 

All meine Hoffnunng rennt davon,

lässt mich allein.

In einer Wüste schwarzer Gefühle,

so schnell wie der Tag der Nacht weichen kann,

verlässt jede Farbe meine Welt.

 

Statt vollster Freude

fühle ich tiefste Traue.

Ich schaff das nicht.

Ich brauche dich.

doch du lässt mich allein,

in einer Wüste schwarzer Gefühle
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Die wechselnde Wüste

 

Eine Wüste aus grünen Träumen.

Sie lachte mich an.

Doch dann kam ein Bagger und musste sie räumen.

Nun war sie hin.

Es war kein Gewinn.

Ich musste weinen

denn ich wollte mich vereinen.

Ich ging nach Haus, denn

der Regen hörte sich an wie ein Applaus.

 

L.

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Weiße Gedanken

 

Ein Fluss aus weißen Gedanken fließt in mir,

Alles nur wegen dir

Als du gingst fühle ich mich voller Schmerz,

wie ein Stich ins Herz

 

Ich muss nun doch erkennen

die Gedanken müssen nun verrennen

So etwas wie dich gibt´s nicht überall

Nicht mal im Weltall.

 

 

Schwarz

 

Es ist dunkel

tief in der Nacht

Ich höre Gemunkel

"Gib gut Acht"

 

Mein Atem stockt

der Puls steigt

das Licht lockt

alles hier schweigt

schwarz.

 

Jonathan Fricke

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Das Geheimnis des Himmels

 

Ich liege im Gras ganz entspannt

mein Blick fest auf die Wolken gebannnt,

da springt eine Form hervor,

die weckt Erinnerungen in meinem Ohr.

Ich schleiße die Augen,

dass sie meine Tränen mir rauben.

Sie lässt Geräusche in mir erdeuten

Ich hörte wie die Kirchenglocken leuten.

Es war die Wolken voll von weißen Erinnerungen.

Dort sah ich mein Kleid,

mein wunderschönes weißen Hochzeitskleid

so weiß wie schnee,

dass ich es nur funkeln seh'.

Die Tauben fliegen in den Himmel hinauf

und unser Leben bekam einen neuen Laufen.

 

Celina

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