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Neue Schulmensa
Freitag, 29. Januar 2010 um 14:51 Uhr

Die Planungen sind abgeschlossen, alle Anträge sind bewilligt. Nun muss nur noch das Wetter mitspielen. Aufgrund des zunehmenden Ganztagsunterrichts am König-Wilhelm-Gymnasium und der Hoffmann-von-Fallersleben-Realschule, wird die Stadt Höxter als Schulträger ein neues Mensagebäude errichten.

Sobald es die Witterung zulässt, wird ein neues Gebäude mit 300 Sitzplätzen errichtet. „Damit kommen wir unserer Verpflichtung nach, eine gute und sinnvolle Übermittagsbetreuung sicher zu stellen“, erklärte Bürgermeister Alexander Fischer. Die Bauzeit beträgt circa sieben Monate.
Die Mensa wird in unmittelbarer Nähe zum Schulzentrum unterhalb der Bielenberghalle entstehen. Auf dem dortigen städtischen Gelände, derzeit eine Grünfläche, wird ein zweigeschossiger Bau entstehen. Während im Untergeschoss Küche, Vorratsräume sowie die Sanitäranlagen untergebracht werden, steht das Obergeschoss komplett dem Mensabetrieb zur Verfügung. Durch einen behindertengerechten Aufzug werden beide Etagen miteinander verbunden. Der Beverunger Betrieb OFRA fungiert dabei als Generalunternehmen. „Wir übergeben das Gebäude schlüsselfertig“, erklärt Marco Kirchhoff von der Firma OFRA, die zudem bemüht ist, die weiteren Gewerke an Unternehmen der Region zu vermitteln.
„Ein Caterer für die Mensa ist bisher noch nicht gefunden“, berichtet Maria Franke, Sachgebietsleiterin der Verwaltung für Schule und Sport. An der Ausschreibung für den Caterer wird sich neben Gymnasium und Realschule auch die Hauptschule beteiligen, die bereits seit dem Schuljahr 2007 eine Mensa hat. „Mit dem betreffenden Caterer wird dann auch über die Einrichtung gesprochen“, berichtet der Erste Beigeordnete Klaus Schumacher. „Das Hauptaugenmerk bei der Einrichtung liegt aber darauf, dass die Kinder sich wohl fühlen.“
Der Mensabereich kann zudem anderweitig genutzt und durch zwei mobile Trennwände verkleinert werden. Ebenso wurde bei der Planung darauf geachtet, dass der Gebäudetrakt vergrößert werden kann.
Das Gesamtvolumen der Kosten beträgt 1,6 Millionen Euro. 200.000 Euro Zuwendungen erhält die Stadt durch das NRW–Förderprogramm 1.000 Schulen. Aus einem weiteren Fördertopf fließen 100.000 Euro.

Neue Westfälische, 29. Januar 2010