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| Um den Schüleraustausch verdient gemacht |
| Mittwoch, 06. Mai 2009 um 13:49 Uhr |
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Höxter. Trudi Osterholz und Fritz Ostkämper haben sich als Organisatoren und Betreuer des 1956 erstmals durchgeführten Schüleraustausches mit der Schulpartnerstadt Arras seit über 25 Jahren in besonderem Maße um die deutsch-französische Freundschaft verdient gemacht. Gestern wurden die beiden Lehrer des König-Wilhelm-Gymnasiums in Höxter, die seit Herbst letzten Jahres miteinander verheiratet sind, von Generalkonsul Gilles Thibault (Consul Général de France), der aus Düsseldorf angereist war, mit dem französischen Orden "Chevaliers des Palmes Académiques" (Ritter des akademischen Palmenordens) ausgezeichnet. "Es ist die höchste Auszeichnung, die die französische Im Rahmen der Feierstunde im Kreis des Kollegiums und von Schüler- und Elternvertretern drückte Schulleiter Georg Wieners seine Freude über die Auszeichnung seiner beiden Pädagogen aus. Rund 1.500 Schülerinnen und Schüler seien über die langen Jahre zum Austausch in Arras gewesen, und ebenso viele französische Schüler hätten Höxter und die deutsche Kultur kennen gelernt. Viele langjährige Freundschaften hätten sich dadurch gebildet. Stellvertretende Landrätin Carola Breker, selbst lange Jahre am KWG tätig, gratulierte den ehemaligen Kollegen sowohl persönlich als auch namens des Kreises Höxter. "Oft sind es die kleinen Dinge, die Großes bewirken", sagte Klaus Schumacher, Beigeordneter der Stadt Höxter, in seinem Grußwort. "Die vielen unscheinbaren, von Respekt geprägten Begegnungen sind es, die Europa ausmachen." Wir bedanken uns für diese besondere Auszeichnung", erklärte Fritz Ostkämper und fügte hinzu: "Aber wir sind nur ein Glied in der Kette." Viele engagierte Kolleginnen und Kollegen tragen als Betreuer auf beiden Seiten, in den Schulen in Arras sowie am KWG, dazu bei, dass der Schüleraustausch in so guter Weise über so lange Zeit funktioniere. Vielen der früher und heute aktiv Mitwirkenden sprach er namentlich seinen Dank aus. Leider scheine der Schüleraustausch etwas aus der Mode zu kommen, merkte er bedauernd an. Nach jahrelanger steigender Nachfrage seitens der Schüler, habe diese im letzten Jahr stagniert und sei dieses Jahr erstmals rückläufig. Als besonderen Wunsch äußerte Ostkämper, dass bei fortgesetzter Annäherung der Kulturen aber niemals die jeweiligen Unterschiede der Kulturen verschwinden mögen. Text und Foto: Roswitha Hoffmann-Wittenburg, Neue Westfälische vom 06.05.2009 |
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Regierung im Schulsektor an herausragende Pädagogen zu vergeben hat", erklärte der französische Generalkonsul, der sich besonders freute, die Orden erstmals einem Lehrer-Ehepaar überreichen zu dürfen. Gilles Thibault würdigte das langjährige Engagement von Trudi Osterholz und Fritz Ostkämper. "Wir brauchen Männer und Frauen wie Sie, um das neue Europa weiter gemeinsam aufzubauen", erklärte Thibault, und hob die Bedeutung der Zusammenarbeit von Frankreich und Deutschland als starke Partner in Europa in allen Bereichen hervor. Über den Austausch junger Menschen, die sich annähern und anfreunden und die gegenseitigen Kulturen kennenlernen, werde ein großartiger Beitrag zum gegenseitigen Verstehen und guten Miteinander geleistet.