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Experimentalwettbewerb "Chemie entdecken"
Mittwoch, 30. September 2009 um 12:15 Uhr

Alexander Böhner vom KWG als Doppelpreisträger dabei


Der Arbeitskreis "Chemie entdecken" im Kölner Modell an der Universität zu Köln ehrte zusammen mit Günter Winands, Staatssekretär des Ministeriums für Schule und Weiterbildung und mit Prof. Dr. Christiane Reiners, Direktorin des Instituts für Chemie und ihre Didaktik der Universität zu Köln, die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer am

Mittwoch, dem 10. Juni 2009, um 15.30 Uhr im Kurt-Alder-Hörsaal der Chemischen Institute der Universität zu Köln. Von den im Schuljahr 2008/2009 insgesamt 8826 an beiden Wettbewerbsrunden teilnehmenden Schüler und Schülerinnen der Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen, wurden 368 Preisträger mit je einer Begleitung, sowie Vertreter der Bezirksregierungen, von Schulbehörden, der Universität zu Köln, von Verbänden, der Chemischen Industrie und den Medien eingeladen. Darunter waren 62 Schülerinnen und Schüler, die sogar in beiden Wettbewerben des Schuljahres erfolgreich waren (Doppelpreisträger). Die Feier fand in diesem Jahr bereits zum 11. Mal statt. Insgesamt haben sich seit dem Start des Wettbewerbs mehr als 65.000 Jugendliche aus NRW daran beteiligt.

 

Zum 3. Mal dabei - diesmal als Doppelpreisträger - war Alexander Böhner aus der Klasse 10a des König-Wilhelm-Gymnasiums in Höxter, der neben der Auszeichnung durch Staatssekretär Winands mit Urkunden und Geschenken mit einer zusätzlichen Belohnung durch Currenta, Dormagen, bedacht wurde. Helmut Knoch, Vertreter von Currenta, lud die 17 Doppelpreisträger der Klassen 9 und 10 ein, vor den Osterferien 2010 vier Tage lang in den Ausbildungslaborräumen unter professionellen Bedingungen in Dormagen zu experimentieren.

Worum ging es in den beiden Wettbewerbsrunden des Schuljahres?

Hinter dem Titel "Mono-Poly?!" des ersten Wettbewerbs im August 2008 verbargen sich Experimente zu Kunststoffen. So mussten aus den Monomeren Zitronensäure und Glycerin große Moleküle, Polymere, hergestellt werden oder aus Zitronensäure, Backpulver und Zucker eine Schaumstoffmasse erzeugt werden, die das Prinzip der Schaumstoffherstellung verdeutlichte. Auch das Thema Recycling durfte nicht fehlen. Joghurtbecher wurden im Backofen geschrumpft, verschiedene Kunststoffarten mit Hilfe von Wasser oder Kochsalzlösung getrennt und Getränkeflaschen aus PET zu Fäden verarbeitet. Hinzu kamen Recherchen, z. B. wie die Massenprodukte aus Kunststoffen industriell gefertigt werden oder wie das Kunststoff-Recycling in der Praxis funktioniert.
"Cent unter Strom" war das Thema des Frühjahrswettbewerbs 2009. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten sich aus 5 Cent-Münzen kupferhaltige Lösungen her, mit denen sie Zink oder Eisen mit einem Kupferüberzug versahen. Sie setzten Batterien zum Verzinken und Verkupfern verschiedener Gegenstände ein und bauten sich selbst Batterien aus 5 Cent-Stücken und verzinkten Unterlegscheiben. Bei geschicktem Vorgehen ließen sich mit den so gebastelten Batterien Glückwunschkarten zum Abspielen oder Leuchtdioden zum Leuchten bringen.