JUDO: König-Wilhelm Gymnasium holt zwei Titel bei den Bezirksmeisterschaften
Einen riesengroßen Erfolg verbuchten die Judokas des König-Wilhelm Gymnasiums Höxter. Ungeschlagen in ihren Wettkampfklassen wurden die Mädchen und Jungen Bezirksmeister der Schulen im Judo.
In der Wettkampfklasse II verfehlten die Jungen Bronze nur knapp und wurden Vierter - das Gymnasium Beverungen erkämpfte sich den dritten Platz.
Wie schon in den vergangenen Jahren kamen beide Mannschaften der Wettkampfklasse III nur über einen Sieg gegen das traditionell starke Königin-Mathilde-Gymnasium Herford ins Finale. Die Mädchen siegten mit 4:2 gegen die Herforder Vertretung. Therese Baumeister, Julia Starke und Miriam Baumeister siegten souverän mit Ippon. Svenja Becker verletzte sich am rechten Handgelenk, rettete aber noch ein Unentschieden. Nur Eilidh Gibson gab einen Ippon ab. Die Höxteraner Jungen gewannen das Halbfinale gegen Herford ähnlich souverän mit 4:1. Rene Rörig und Christian Czornik verbuchten zweimal Ippon, Nils Becker siegte mit Koka und Maximilian Baumeister mit Yuko. Luca Hasenbein brillierte mit Technik und Einsatz, verlor aber mit Haltegriff.
"Der Gegner war im wahrsten Sinne zu schwer", erklärt Sportlehrer Reiner Stuhldreyer die etwas unglückliche Niederlage.
Die Endkämpfe mussten sowohl die Mädchen als auch die Jungen gegen die Gesamtschule Bielefeld Stieghorst bestreiten. Bärenstark und technisch überlegen präsentierte sich das Mädchen-Team, das den Stieghorstern nicht den Hauch einer Chance ließ. Das Endergebnis lautete 5:0 - fünfmal Ippon zeigte die Überlegenheit. Für die verletzte Eilidh Gibson sprang Lena Benkorich ein.
Auch die Jungen überzeugten im Finale mit einem 3:1 gegen Stieghorst. Luca Hasenbein, Maximilian Baumeister und Christian Czornik gewannen mit Ippon, Nils Becker holte ein Unentschieden, während Rene Rörig mit Ippon verlor.
Beide Mannschaften vertreten den Bezirk nun im Landesfinale am 28. Januar 2009 in Bielefeld.
Die Jungen des KWG in der Wettkampfklasse II konnten an die starken Leistungen der WK III nicht ganz anknüpfen. Zwar gewannen sie mit 3:0 gegen Stieghorst und 3:2 gegen das Königin-Mathilde-Gymnasium Herford, doch die 1:4-Niederlage gegen das Gymnasium Schloß Neuhaus verhinderte den Einzug ins Finale. Im kleinen Finale hatten die KWG-Jungen dann knapp mit 1:2 das Nachsehen gegen Beverungen.
Wertungen beim Judo
Es gibt beim Judo vier verschiedene Wertungen, welche alle unabhängig voneinander vergeben werden können. Die höchste Wertung, die vergeben werden kann, ist der Ippon (ganzer Punkt). Erhält ein Kämpfer diesen, ist der Kampf sofort beendet. Die nächst niedrigere Wertung ist der Waza-ari (halber Punkt), zwei Waza-ari werden zu einem Ippon addiert. Die nächst niedrigere Wertung ist der Yuko (großer technischer Vorteil) und anschließend der Koka (kleiner technischer Vorteil). Eine Addition zur nächst höheren Wertung ist bei diesen beiden nicht möglich.
Neue Westfälische, 03. Dezember 2008

Die besten im Bezirk: Die Judo-Mannschaften des KWG Höxter präsentieren stolz ihre Siegerpokale: (stehend, v. l.) Rene Rörig, Christian Czornik, Miriam Baumeister, Eilidh Gibson, Sportlehrer Reiner Stuhldreyer, (kniend, v. l.) Nils Becker, Maximilian Baumeister, Therese Baumeister, Lena Benkorich, Julia Starke, (vorne) Luca Hasenbein und Svenja Becker. FOTO: KWG |