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| Schüler malen Märchenlandschaften |
| Mittwoch, 30. September 2009 um 12:09 Uhr |
Neue Ausstellung im Historischen Rathaus
"Märchen sind Konflikte der menschlichen Psyche, die in bildhaften Geschichten ihren Ausdruck finden", erläuterte die Vorsitzende der Märchengesellschaft, Gunda Mayer, gestern in ihrer Ausstellungs-Einführung. Wie stellen sich Schülerinnen und Schüler Märchenlandschaften und Traumschlösser vor, hatte Mayer die Schülerinnen und Schüler des Höxteraner König-Wilhelm-Gym
nasiums gefragt. Die Antwort kann bis zum 21. November zu den Öffnungszeiten der Tourist-Information im Historischen Rathaus besichtigt werden. Über 100 Arbeiten haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis zwölf, begleitet von Kunsterzieherin Elisabeth Brilon, angefertigt. "Für die Auseinandersetzung mit dem Stoff war es natürlich auch nötig, das grundsätzliche Wissen über Märchen aufzufrischen und zu vertiefen", sagte KWG-Kunstpädagogin Elisabeth Brilon.
Bürgermeister Hermann Hecker erinnerte in seiner Begrüßung an die enge Verbindung zwischen Höxter und der deutschen Märchenkultur, was auch gestern mit dem Höxteraner Märchensonntag zum 14. Mal traditionell gefeiert wurde. "Märchen sind zeitlos und für alle Altersstufen gleichermaßen faszinierend" sagte Bürgermeister Hecker. Der Stadt Höxter ist das Grimm-Märchen Hänsel und Gretel offiziell zugeordnet. Die Brüder Grimm waren mit dem Höxteraner Juristen Paul Wiegand eng befreundet und waren auch gern gesehene Gäste der Familie von Haxthausen auf dem Bökerhof in Bökendorf. Die Ausstellung im Historischen Rathaus ist bis zum 21. November, montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr sowie freitags von 9 bis 12.30 Uhr zu besichtigen.
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