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Sponsorenlauf des KWG ein Riesenerfolg
Mittwoch, 28. Oktober 2009 um 13:30 Uhr

Gewinn: 19.000 Euro für Straßenkinder in Indien

Der Sponsorenlauf des König-Wilhelm-Gymnasiums in Höxter direkt vor den Herbstferien war ein herausragender, rekordverdächtiger Erfolg: Über 19.000 Euro konnten jetzt als Ergebnis gemeldet werden.
Unter dem Motto "Solidarität geht" hatten 900 Schüler sich für 13, 15 oder 21 km Wanderstrecke Sponsoren gesucht, um ein Misereorprojekt für Straßenkinder in Indien zu unterstützen. Im herbstlichen Nebel, aber dennoch zielsicher machten sich Schüler und Lehrer am 9.10. in sichtlich guter Laune auf den Weg, um ein Zeichen der Solidarität zu setzen.

Die meisten wanderten, einige suchten die sportliche Herausforderung und joggten durch. Schon die Grundwanderstrecke von 13 km, die mit einigen Steigungen durch Randgebiete des Sollings führte, war eine sehr anerkennenswerte Leistung aller Schüler. 68 Schüler haben dann sogar die Maximalstrecke von 21 km mit vielen Wald- und Schotterwegen absolviert, darunter 26 Kinder aus den Klassen 5 und 6. Eine Leistung, die die Lehrer, die als Wegbegleiter oder Streckenposten aktiv waren, mit Freude und Respekt zur Kenntnis nahmen.
Nach den Herbstferien konnten nun Mechthild Wille und Ferdi Lüttig, die gemeinsam mit den Schülern der Eine-Welt-AG diesen Sponsorenlauf organisiert hatten, das überwältigende Ergebnis in der Schule veröffentlichen. Der Gewinn liegt bei mehr als 19.000  Euro! In einer Durchsage am ersten Schultag brachte Herr Lüttig es auf den Punkt: "Wir können stolz sein auf diese tolle Gemeinschaftsaktion. Das wird kein Tropfen auf dem heißen Stein, sondern spürbare Hilfe für die Straßenkinder in Indien sein. Wir danken allen Schülern und Lehrern sowie allen Sponsoren für ihren Anteil am großen Erfolg!" Der engagierte Blick über den eigenen Tellerrand war für die ganze Schulgemeinschaft eine wichtige Erfahrung. Dank des Einsatzes aller Beteiligten und der Großzügigkeit der Sponsoren war der Erfolg so groß, dass er nachdenklich machen kann: Das Bewusstsein, dass "Solidarität geht", ist am KWG und in der Stadt Höxter sicherlich ein Stück gewachsen.