Start Lebenswege Julia Martin, Abitur 1992 (Sept. 2006)
Julia Martin, Abitur 1992 (Sept. 2006)
Dienstag, 30. Juni 2009 um 09:58 Uhr
Naturfreundin leitet Annenschule
Julia Martin gestern offiziell als neue Rektorin der Brakeler Gemeinschafts-grundschule eingeführt

Brakel (bat). Julia Martin (33) ist ein Naturkind, reitet gern oder joggt durch den Wald. Kein Wunder, denn als Försters-tochter ist sie im Forsthaus in Fürstenberg mitten in der Natur aufgewachsen.
Seit gestern ist Julia Martin offiziell die neue Schulleiterin der Annenschule, der Gemein-schaftsgrundschule der Stadt Brakel. 274 Kinder und ein 14-köpfiges Lehrerkollegium sind der neuen jungen Schulleiterin anvertraut. "Jung aber nicht unerfahren", betonte Schulrat Hermann Schmitz und verwies auf die 40 Fortbildungen, welche die Pädagogin in ihren sieben Berufsjahren zusätzlich absolviert hat. Mit einem Festakt wurde die neue Schulleiterin gestern unter anderem von Bürgermeister Friedhelm Spieker und Dr. Udo Stroop, dem Leiter der katholischen Grundschule, die im selben Gebäude untergebracht ist, sowie den Kirchenvertretern Pastorin Annette Düpree und Pfarrer Willi Koch im neuen Amt begrüßt.
"Meine Grundintention ist es, zu initiieren und zu motivieren und für jedes einzelne Kind eine angemessene Lernatmosphäre zu schaffen", sagte die neue Schulleiterin.
Julia Martin, die seit Juli in Brakel zuhause ist, wurde in Hildesheim geboren, und ist in Fürstenberg aufgewachsen. Am Höxteraner König-Wilhelm-Gymnasium hat sie 1992 Abitur gemacht und hat dann an der Uni in Paderborn Lehramt mit den Schwerpunktfächern Mathematik und katholische Theologie studiert. Nach ihrer Referendarzeit und dreijähriger Berufstätigkeit an verschiedenen Grundschulen im Hochsauerlandkreis, übernahm Julia Martin von 2002 bis 2005 die Leitung der Gemeinschafts-grundschule Pömbsen-Reelsen in Pömbsen. Seit Juni leitet Julia Martin die Brakeler Annenschule in der Nachfolge von Schulleiter Theo Kleine-Wilde, der im Dezember überraschend ausgeschieden war.

Neue Westfälische vom 12.09.2006
Text und Foto: Burkhard Battran