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Beratungsangebot am KWG
Donnerstag, 07. März 2013 um 00:00 Uhr

Lehren, Erziehen und Beraten sind vielfältig aufeinander bezogene Aufgabenfelder eines jeden Lehrers. Die Beratungsaufgaben gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Dieser Bereich bezieht sich auf
o    eine individuelle Lernberatung bei den in jedem Unterricht auftretenden Verhaltensschwierigkeiten bei erkannten Lücken und Lerndefiziten der Schüler,
o    eine Einzelfallhilfe bei der zunehmenden Zahl von Schülern, die den Belastungen nicht gewachsen sind und die infolge von Lernstörungen und von Störungen im sozialen oder affektiv-emotionalen Bereich in ihrer Schullaufbahn zu scheitern drohen,
o    eine Beratung von gefährdeten Schülern (auch bezüglich Mobbingerfahrungen), um ein Ausweichen in den Suchtmittelmissbrauch oder eine andere Fehlentwicklung zu vermeiden und ihnen stattdessen zu helfen, mit belastenden Problemen in angemessener Weise umzugehen,
o    eine umfassende Schullaufbahnberatung einschließlich berufs- und studienorientierter Bildungsgänge.
Um diesem Anspruch gerecht zu werden, werden in NRW systematisch Lehrer zu Beratungslehrern ausgebildet, die an ihrer Schule als Kooperationspartner von Schülern, Eltern, Kollegen sowie außenstehenden Beratungsinstitutionen tätig werden sollen. Die Aufgabe der Beratungslehrer ist es nicht, die Beratung durch den einzelnen Lehrer zu ersetzen oder gar Klassenlehrer und Tutor überflüssig zu machen. Er soll vielmehr ergänzend und unterstützend im Rahmen eines Beratungskonzeptes tätig werden und die vielfältigen Beratungstätigkeiten an der Schule sowie die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen  koordinieren.
Eine Umfrage am KWG hat gezeigt, dass Lehrer und Schulleitung eine Intensivierung der Beratung wünschen, u.a. besonders stark im Hinblick auf Lern- und Leistungsstörungen sowie psychologische Einzelfallhilfe.
In mehreren Weiterbildungen haben wir uns  mit diesbezüglichen Fragen sowie mit der kollegialen Beratung beschäftigt und besonderes Fachwissen erworben.
Wenn Sie oder ihr Kind Fragen zum Bereich Lern-oder Leistungsstörungen,  Mobbing, Verhaltensauffälligkeiten sowie Sucht- und Gewaltprävention haben oder Situationen als belastend erleben, können Sie uns ansprechen. Wir werden dann gemeinsam versuchen,  Lösungsmöglichkeiten für das Problem zu finden. Eine Beratung ist selbstverständlich freiwillig und wir sind dienstlich zur Verschwiegenheit verpflichtet, dürfen also Informationen nicht an andere weitergeben.
Was können Sie von uns erwarten? Beim ersten Gespräch werden wir das Problem von verschiedenen Seiten beleuchten. Im zweiten Schritt ist dann zu klären, ob wir Ihnen z.B. mit Anschriften von Beratungsstellen weiterhelfen können, oder ob wir Ihnen eine konkrete Hilfe anbieten können, die uns der Lösung Ihres Problem ein Stück näher bringt Vielleicht käme auch eine zeitlich begrenzte Problembegleitung oder individuelle Förderung in Frage.

Margit Fromme-Kleinschmidt
Ludger Haferkemper