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Abenteuertrip nach Spanien 2012
Dienstag, 15. Januar 2013 um 14:22 Uhr

Am 23. März war es endlich soweit, die Austauschfahrt ging los. Als wir das Flugzeug bestiegen, waren alle schon sehr aufgeregt und voller Vorfreude. Wir hatten vorher schon viel Kontakt zu unseren Austauschpartnern über Facebook und wollten nun die Spanier persönlich kennenlernen.

Nach der langen Reise von über 13 Stunden sind wir mit dem Bus in die Stadt Àvila gefahren und wurden von zahlreichen spanischen Schülern in Empfang genommen. Nachdem jeder seinen Partner gefunden hatte, ging es nach Hause um die Familie kennen zu lernen. Es wurde schnell noch etwas gegessen, bevor es dann auf die Partymeile von Àvila ging. Dort gibt es viele Diskos, wo sich auch Jugendliche aufhalten können und die ganze Nacht getanzt wird. Obwohl wir alle sehr müde von der Reise waren ist der erste ein ausgelassener Abend gewesen, wo alle jede Menge Spaß hatten.

Samstag hatten wir erst einmal Freizeit, wo einige bei einem Fußballspiel zuguckten und die Anderen in einem Park waren. Nachmittags stand die Stadtralley auf dem Plan. Dafür wurden wir in kleine Gruppen aufgeteilt um die wichtigsten Bauten zu erkunden. Sonntag hatten wir Programm in der Familie, wobei viele von uns nach Segovia, eine nahegelegene Stadt, gefahren sind. Am nächsten Morgen hieß es dann: Montag – Schule! Glücklicherweise begann die erste Stunde aber erst um neun Uhr. Zunächst wurden wir von der Direktorin und einigen Lehrern begrüßt und durch die Schule geführt. Anschließend durften wir noch in den Englischunterricht. Wir kamen in den Abschlusskurs, der bei uns vergleichbar mit dem Abiturjahrgang ist. Jedoch ist dort der Unterrichtsstoff wesentlich einfacher, sodass wir problemlos folgen konnten. Nach der Mittagspause wurden wir erneut in Gruppen aufgeteilt und haben jeweils ein Thema zugewiesen bekommen, um so die spanische Welt besser kennenlernen zu können. Wir mussten Kurzreferate über die spanische Musik, Geografie und traditionelle Feste halten.

Nachmittags trafen wir uns mit allen um einen Stadtrundgang zu machen und wanderten zu einem Aussichtspunkt außerhalb von Àvila. Von diesem Berg aus hatte man eine Sicht auf die ganze Stadt. Auf dem Rückweg sind wir um die Stadtmauer herumgegangen und konnten so viele schöne Fotos machen.

Am Dienstag stand Madrid auf unserem Tagesplan. Es ging zuerst zum Palast. Die riesige Anlage der Königsfamilie ist sehenswert und bei der Führung durch den Palast konnte man den Prunk dieses Gebäudes deutlich sehen. Die nächsten zwei Stunden hatten wir Freizeit zum Shoppen, was jedoch sehr wenig war. Hinterher besuchten wir das berühmteste Kunstmuseum der Welt, das Prado-Museum. Hier sind sehr viele berühmte Gemälde von den bekanntesten Malern ausgestellt. Abends haben sich viele noch getroffen um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen. Damit wir noch mehr über die Stadt Àvila erfahren, haben wir am Mittwoch das Provinzialmuseum von Àvila besucht, bevor es dann zu dem Empfang im Rathaus ging.

Dort hat uns der stellvertretende Bürgermeister begrüßt. Wir durften uns sogar auf dem Rathausbalkon stellen und die Aussicht von dort genießen, die eigentlich „Normalbürgern“ verwehrt bleibt. Anschließend haben wir eine Führung auf der Stadtmauer gehabt, von wo man einen Blick über die gesamte Stadt hatte.

Die zweite Städtefahrt hatten wir am Donnerstag, diesmal ging es nach Salamanca. Dies ist eine berühmte, antike Universitätsstadt. Zu Beginn hatten wir eine Stadtführung und danach Freizeit zum Shoppen. Später haben wir eine Führung durch ein Museum der modernen Kunst gehabt.

Nach der Ankunft in Àvila mussten wir uns alle beeilen, damit wir rechtzeitig zum Abschiedsessen kamen. Dort gab es dann die Preisverleihung für die Stadtralley und Abschiedsreden wurde ebenfalls gehalten. Hinterher wurde noch einmal ordentlich gefeiert um die Fahrt ausklingen zu lassen und den letzten Abend in vollen Zügen zu genießen. Am Freitag hieß es Koffer in die Schule bringen, die letzten Souvenirs kaufen und Abschied nehmen von unseren Austauschpartnern. Im Bus ging es dann zum Flughafen. Als wir endlich um drei Uhr nachts zu Hause waren, sind alle froh gewesen wieder ihre Familie zu sehen, das eigene Zimmer zu haben und sind glücklich ins Bett gefallen nach den Strapazen.

 

 

Gruppenfoto mit den spanischen Schülern