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So bleibt Jacob Pins jung
Dienstag, 23. Juli 2013 um 08:11 Uhr

Zwei Schülerinnen des KWG absolvierten im Geschichts-Forum ein Kulturpraktikum

 

Historie hautnah, und diese dann auch noch selbst mitgestalten. Leonie Hartenstein und Katja Chytrek haben im Forum Jacob Pins ein zweimonatiges Kulturpraktikum absolviert.

Dass die Geschichtsstätte in der Westerbachstraße in Höxter durchaus etwas für Jugendliche bietet, unterstreichen die beiden Elftklässlerinnen, die das König-Wilhelm-Gymnasium Höxter besuchen. Leonie Hartenstein und Katja Chytrek haben in der Zeit vom 8. April bis zum 15. Juni ein Kultur-Praktikum absolviert, das zu der "Initiative Kulturelle Bildung" gehört. Das Jacob-Pins-Forum ist nur einer von 14 Kulturpartnern im Kreis.
Für diese weitgehenden Verflechtungen zeichnete Petra Görtz vom Berufskolleg Höxter verantwortlich. "Wir wünschen uns mehr Kulturpraktikanten", hebt Görtz hervor, und stellt das Besondere heraus: "Die Schüler haben die Möglichkeit, mit den Künstlern zusammenzuarbeiten." Diesem Plädoyer für mehr Kulturinteresse pflichten die beiden Praktikantinnen bei. "Das Forum Jacob Pins wird von den meisten Jugendlichen viel zu wenig wahrgenommen", stellt Leonie Hartenstein fest, die das Praktikum ausschließlich während ihrer Freizeit verübte. Es sei an der Zeit, auch ihre Freunde mal näher an diese Materie heranzuführen, betont die Schülerin des König-Wilhelm-Gymnasiums. "Das Praktikum kann schließlich Ideengeber für die Berufsfindung sein."

 

Fritz Ostkämper (Vorsitzender Jacob-Pins-Gesellschaft), Petra Görtz (Koordinatorin der "Initiative Kulturelle Bildung"), Bärbel Werzmirzowsky (Geschäftsführerin), Dr. Carola Fern (KWG Höxter), Georg Wieners (Schulleiter KWG Höxter) sowie die beiden Praktikantinnen Katja Chytrek (links) und Leonie Hartenstein. Foto: Oliver Temme


Westfalen-Blatt vom 23.07.2013