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„UNI Greifswald“ zu Besuch am KWG
Freitag, 28. März 2014 um 14:21 Uhr

Projekt der 5D: Regionale Produkte


Im Rahmen einer zu vertretenden Doppelstunde wurde am Donnerstag, dem 05.03.2014 im KWG ein Unterrichtsprojekt der Uni Greifswald durchgeführt.

Rebekka Schween, die in Greifswald im Masterstudiengang die Fächer Tourismus und Regionalentwicklung studiert, setzte zusammen mit Frau Moers-Mindermann einen Entwurf zur Bildungsarbeit in der Klasse 5d um, den sie in einer „Case Study“ (Fallstudie) entwickelt hatte, und der so für die Praxis erprobt werden sollte. Thema war die Versorgung mit heimischem Obst und Gemüse in Deutschland.

Zum Einsatz kam ein Spiel, das aus einem großen bunten Spielfeld, mehreren Figuren, einem Schiff zum Transport von exotischen Früchten aus Übersee, mehreren Kartenstapeln mit Fragen und Aufträgen an die Teams sowie einer Weltkarte bestand. Das Ganze in zweifacher Ausfertigung, so dass die Klasse in zwei Gruppen geteilt werden konnte. Nun wurde eifrig um die Wette gerätselt, Wissen rund um heimisches Obst und Gemüse zusammengetragen, Blicke in Saisonkalender geworfen, um Erntezeiten zu ermitteln und Fragen rund um Erdbeere, Kohlrabi und Co. zu klären. Lea: „Der essbare Teil der Kohlrabi wächst über der Erde, denn er ist immer sauber.“ Diese gut gefolgerte Vermutung konnte durch Ida bestätigt werden, die Kohlrabi aus dem eigenen Garten kannte.

Zwischendurch sorgten Aktionsaufgaben für Auflockerung und Bewegung: Kniebeugen verbunden mit der Nennung von Wintergemüse, Zungenbrecher und Buchstabieraufgaben trainierten Hirnareale, die sonst seltener eingesetzt werden – was zu einer fröhlichen Atmosphäre beitrug.
Fast alle Teams erreichten das Ziel des Spieles, nämlich durch das Lösen der gestellten Aufgaben in der Schlussauswertung das Schiff zu überholen, das mit Produkten beladen war, die weite Transportwege zurückgelegt hatten. Diese Wege und Zeiten wurden im Laufe des Spiels von den Schülerinnen und Schülern an der Weltkarte mittels Maßstabsleiste und Schnur ermittelt. Eine Gruppe berechnete so die addierten Transportzeiten für einen Kiwi-Maracuja-Joghurt auf 4 Wochen.
Ruck-zuck war diese Doppelstunde vergangen, so dass dem Wunsch nach einer zweiten Spielrunde nicht nachgekommen werden konnte. Mit ihrem Teilnehmerpreis, einem Päckchen Kressesamen, zogen die Kinder dann nach der 6. Stunde nach Hause, mit dem Auftrag, die Samen nach Anleitung zum Keimen auf einem nassen Taschentuch auszusäen.
 

Foto: Rebekka Schween